Nach zwei Jahren organisierte die Feuerwehr Margretenhaun für ihre Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr wieder einen Erste-Hilfe Kurs. „Uns hat es sehr gefreut, dass viele Mitglieder - auch die, die seit kurzen dabei sind - an dem Kurs bereitwillig mitgemacht haben“, so der Margretenhauner Wehrführer Klaus Blum. Samstag von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr und Sonntag wurde der Kurs durch einen Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst geleitet.

Der Kurs wurde nach den neuen Regelwerk durchgeführt. Am Samstag (9 UE) wurden unter anderen die Themen Rechtsgrundlagen,Eigenschutz, Notruf Einbindung des AED, Maßnahmen zur Schockvorbeugung/-bekämpfung und Wundversordungen durchgesprochen. Danach folgte das „Paket“ mit den Inhalten Vitalfunktion überprüfen und der psychischen Betreuung.
Natürlich durfte auch die Praxis nicht zu kurz kommen: Hier wurde die stabile Seitenlage, das Beatmen, die Reanimation und das Anlegen von Verbänden geübt. Auch eine Gruppenarbeit durfte am Nachmittag nicht fehlen: In zwei Gruppen wurden die 21 Teilnehmer aufgeteilt und hatten folgende Ursachen und Maßnahmen für folgende Krankheitsbilder erarbeitet: Fremdkörper in Atemwegen, Insektenstich, und das Abnehmen eines Helmes mit zwei Helfern.
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Am Folgetag (7 Std.) wurden auf die spezifischen Risiken der versicherten Feuerwehrangehörigen eingegangen, etwa auf Verletzungen nach einem Absturz, Verbrennungen, Verbrühungen und Vergiftungen.
Praktische Herz Lungen Wiederbelebungen mit der Ein+/Zweihelfermethode wurden auch ausreichend trainiert.
Mit neuem Erlernten und vorhandenen aufgefrischtem Wissen bestückt, ging es in das wohl verdiente Wochenende mit folgendem Wunsch: Das Gelernte in der Praxis nie anwenden zu müssen aber mit dem Wissen, es im Notfall anwenden zu können.